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Sonntag, 1. Januar 2012                        17.00 Uhr
Katholische Stadtkirche St. Nikolaus, Frauenfeld


Festliches Neujahrskonzert

«Paris - Wien retour»

 
Cäcilia Chmel Violoncello
Anikó Dähler-Illényi Violoncello
Louise Pellerin Oboe
Tobias Frankenreiter Orgel


Jacques Offenbach (1819 - 1880)
Duo opus 53 Nr. 2 in a-Moll
Allegro
Andante
Allegro

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
Arie der Zaide - «Ruhe sanft, mein holdes Leben»

Arie der Königin der Nacht (Die Zauberflöte)
«Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen»

Arie der Konstanze (Die Entführung aus dem Serail)
«Ach, ich liebte, war so glücklich»

 

Jacques Offenbach 
Duo opus 52 Nr. 3 in C-Dur
Tempo di Marcia
Adagio
Mouvement de Valse

 

Wolfgang Amadeus Mozart                        Exsultate, jubilate KV 165
Allegro «Exsultate, jubilate»
Andante «Tu virginum corona»
Molto allegro «Alleluja»

 

Jacques Offenbach
Duo opus 51 Nr. 2 in h-Moll
Allegro non troppo
Cantabile
Allegretto

 

Kollekte als Beitrag an die Konzertkosten

 

 

Cäcilia Chmel, geboren in Bregenz, beginnt nach der Matura das Cellostudiums an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Tobias Kühne. Lehrbefähigungs- und Solistendiplom mit Auszeichnung. Ein Austauschstipendium und ein Stipendium des Bundesministeriums für Wissenschaft und Kunst ermöglichten ein weiteres Studium bei Frans Helmerson am renommierten Musikinstitut Edsberg in Stockholm. Nach dem dortigen Diplom wurde sie Mitglied des schwedischen Sinfonieorchesters in Norrköping.
Seit 1988 ist Cäcilia Chmel Solocellistin im Orchester Musikkollegium Winterthur und Mitglied des Winterthurer Streichquartetts. Neben der Orchester- und Quartettarbeit rege Kammermusiktätigkeit in anderen Ensembles und Soloauftritte mit Berühmtheiten wie Heinrich Schiff, Pinchas Zukerman und Franz Welser-Möst.
 

 

Anikó Dähler-Illényi, geboren in Budapest in
einer Musikerfamilie. Sie erhielt bereits mit fünf Jahren den ersten Cellounterricht. Das Studium am Béla Bartók Konservatorium Budapest absolvierte sie bei László Szilvássy. Im Alter von 15 Jahren
gewann sie anschliessend den 2. Preis beim nationalen Cellowettbewerb "Antal Friss"‘. An der Franz Liszt Musikakademie in Budapst erhielt sie 1994 das Solistendiplom mit Auszeichnung bei Tamás Koó und Csaba Onczay. Parallel zum Studium war sie ab 1992 Mitglied im Orchester des Opernhauses Budapest, wo sie zwei Jahre später die Stelle als 1. Solocellistin erhielt. Gleichzeitig dazu
sammelte sie wertvolle Erfahrungen als Solocellistin im Kammerorchester Transsylvania Budapest.
Seit ihrer Kindheit spielt sie Kammermusik mit ihren Geschwistern und pflegt auch heute eine aktive Tätigkeit als gefragte Kammermusikerin.
Seit 1996 lebt Anikó Dähler-Illényi in der Schweiz und ist als stellvertretende Solocellistin im Musikkollegium Winterthur tätig.



Die Kanadierin Louise Pellerin ist Dozentin für Oboe und Kammermusik an der Zürcher Hochschule der Künste und tritt als Kammermusikpartnerin und Solo-Oboistin der Ensembles Cappella Andrea Barca und Camerata Salzburg mit Grössen wie Andras Schiff und Heinz Holliger auf. Sie führt eine rege internationale Karriere, leitet Meisterkurse, ist gefragtes Jurymitglied und wird an renommierte Festivals eingeladen. CD-Einspielungen bei Atma, Decca, Denon, DGG, EMI, Novalis, Philips, WDR.
 

Tobias Frankenreiter gewann 1991 den ersten Preis beim deutschen Bundeswettbewerb «Jugend musiziert». Von 1992 bis 1999 studierte er an der Musikhochschule Stuttgart Kirchenmusik. Seine Lehrer in den Fächern Orgel und Improvisation waren Ludger Lohmann, Bernhard Haas und Willibald Bezler. 1995 ging er als Preisträger beim Internationalen Orgelwettbewerb in Vilnius/Litauen hervor und wurde im gleichen Jahr als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen. Nach dem Hochschulabschluss widmete sich Tobias Frankenreiter der Klavierkammermusik und schloss im Sommer 2001 bei Friedemann Rieger an der Zürcher Hochschule der Künste mit dem Konzertdiplom ab. Er pflegt eine rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker und hat mehrere CD-Aufnahmen realisiert. Von 2001 bis 2011 war er Kirchenmusiker an der Stadtkirche St. Nikolaus in Frauenfeld.
Seit 2011 ist er als Organist an der Stadtkirche Winterthur tätig.