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Auffahrt, Donnerstag, 17. Mai 2012          17.00 Uhr
Katholische Stadtkirche St. Nikolaus, Frauenfeld


Orgelkonzert zu Christi Himmelfahrt


Emanuel Helg         Orgel
 

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Präludium und Fuge C-Dur, BWV 547


Olivier Messiaen (1908 – 1992)
aus «L’Ascension»
II. Alléluias sereins d’une âme qui désire le ciel
IV. Transports de joie d’une âme devant la gloire du Christ qui est la sienne


Dietrich Buxtehude (1637 – 1707)
«Nun freut euch, lieben Christen gmein» BuxWV 210


Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Sonate Nr. 4 B-Dur op. 65
Allegro con brio
Andante religioso
Allegretto
Allegro maestoso e vivace
 

Kollekte als Beitrag an die Konzertkosten

 

 

Emanuel Helg studierte nach dem Besuch des Lehrerseminars in Kreuzlingen Orgel bei Rudolf Scheidegger am Konservatorium in Zürich. Nach dem Lehrdiplom 1995 erlangte er 1998 die Konzertreife mit Auszeichnung. Weitere Studien folgten bei Rudolf Meyer.
Im Juni 2001 schloss er das Klavierstudium an der Musikhochschule Winterthur bei Karl-Andreas Kolly mit dem Lehrdiplom ab.
Emanuel Helg ist seit August 2011 erster Organist und Musikverantwortlicher an der katholischen Stadtkirche Frauenfeld. Zuvor wirkte er während 14 Jahren als Organist der katholischen Kirchgemeinde Weinfelden. Zudem unterrichtet er Klavier und Orgel an der Jugendmusikschule Frauenfeld.
Zahlreiche Konzerte als Orgel- und Klaviersolist sowie in verschiedenen Formationen sind Ausdruck seiner vielfältigen musikalischen Fähigkeiten und Interessen. Emanuel Helg spielte Orgelwerke von Johannes Brahms und Heinrich Reimann für den Radiosender DRS2 ein.


Zum Konzert:
Nur wenige Orgelkomponisten haben Werke zum Fest Christi Himmelfahrt geschrieben. Eine Ausnahme bildet Olivier Messiaen. Die beiden Mittelsätze aus seinem viersätzigem Zyklus «L’Ascension» darf man zu den besten und eindrucksvollsten Orgelwerken des 20. Jahrhunderts zählen. Himmelfahrts-Bezüge im übertragenen Sinne lassen sich aus Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge C-Dur BWV 547, Dietrich Buxtehudes Choralfantasie „Nun freut euch, lieben Christen gmein“ und Felix Mendelssohns Sonate B-Dur op. 65,4 ableiten. Jedes der Werke auf diesem «himmlischen» Programm steht für eine musikalische Sternstunde seiner Epoche.